Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob es sich eigentlich lohnt, die ab und an angebotenen Workshops von bekannten Fotografen oder Photoshop-Profis zu besuchen? Ich hatte die Gelegenheit, mir vor einiger Zeit einen Workshop mit dem bekannten Photographen Robin Preston anzusehen.
Er entpuppte sich dabei vor allem auch als witziger Erzähler, der dem Publikum gute zwei Stunden lang Tipps zur effizienten Nutzung von Photoshop live vorführte.
Der erste Tipp zur Photoshop-Bearbeitung der eigenen Fotos lautete: Wegwerfen! Man soll, auch wenn’s schwerfällt, nicht zum Bildersammler werden, sondern sich auf die guten Aufnahmen konzentrieren. Der Rest ist nur Datenmüll, der die Festplatte verstopft.
Robin Preston zeigte deutlich den Unterschied zwischen der Arbeit mit Photoshop als zeitraubender Kunstform und den Erfordernissen der Praxis, in der es vor allem auch um Tempo geht. Ich habe jedenfalls vorher noch nie gesehen, wie jemand das gesamte Gesicht in einem Portrait in weniger als 20 Sekunden effektiv von Hautunreinheiten befreit.
Oft gibt es im Gesicht Glanzstellen, etwa auf dem Nasenrücken. Nun können Sie mit einer neuen Ebene arbeiten, Matter machen verwenden und dergleichen mehr. Es geht aber auch noch viel schneller und nicht minder effektiv:
Wählen Sie Ihr Lasso-Werkzeug aus und stellen Sie eine weiche Kante von 15 Pixeln ein.
Markieren Sie nun eine Hautstelle im Gesicht, die in etwa der Glanzstelle auf der Nase entspricht. Nun noch einmal [Strg]+[c] und [Strg]+[v] gedrückt und Sie können die neue Hautstelle auf die Nase ziehen. Fertig.
Se müssen sich nicht um Transparenz oder Ebenenmodi kümmern, denn die Auswahl selbst ist durch die weiche Kante schon optimal eingestellt.
Robin Preston ist übrigens gerade auf einer Roadshow der Nikon Professional Services zu sehen, die den Titel „Exposure Diva Tour 2010“ trägt. Wenn Sie NPS-Mitglied sind, schauen Sie sich doch einmal eine der Veranstaltungen an.
(tok)





