Photoshop ist gut, doch zahlreiche Effekte und Bearbeitungen lassen sich deutlich besser und schneller mit spezialisierten Filtern erreichen. Im Workflow eines typischen Bilds setze ich normalerweise einige Filter ein:
Zunächst wird das Bild ganz normal in Camera Raw“ geöffnet und „entwickelt“ und an Photoshop übergeben. Hier lasse ich standardmäßig einen Rauschfilter, meist Dfine 2.0 von Nik Software, über das Bild laufen.
Um die Belichtungssteuerung im Bild optimal steuern zu können, nehme ich Viveza 2, um gezielt einzelne Bildpartien individuell in Helligkeit, Kontrast und Farbton zu steuern. Angenehmerweise legt der Filter automatisch eine neue Ebene mit den jetzt vorgenommenen Änderungen an, so dass ich hier jederzeit zur ursprünglichen Version zurückkehren kann.
Erst nach diesen Grundschritten erfolgt die weitere Bearbeitung des Bildes, wie etwa die Ausrichtung und der Zuschnitt. Anschließend soll das Bild noch ein wenig ‚aufgepeppt’ werden. Dazu nutze ich die ColorEfex Pro, allerdings nehme ich die Filter nicht so, wie ich Sie in der Auswahl finde, sondern justiere sie etwas auf meine Bedürfnisse. Anschließend wird dann die neue Ebene, die für den Filter angelegt wird, noch mit der Deckkraft feinjustiert.
Meist lege ich mehrere Filter übereinander, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wenn alles so aussieht, wie ich es mir vorstelle, fasse ich alle bisherigen Ebenen über [Strg]+[Alt]+[Shift]+[e] auf einer neuen Ebene zusammen.
Diese Ebene wird nun geschärft. Das kann ganz normal über Unscharf maskieren geschehen – ich setze hier im Zweifelsfall allerdings auf die etwas ausgefeilteren Fähigkeiten des Sharpener Pro, da ich hier die Wahl habe, das Bild für verschiedene Ausgabezwecke zu schärfen.
Zum Abschluss setze ich dann noch mit FocalPoint 2 von OnOne Software eine zum Bild passende Vignette oder lege mit PhotoFrame einen Rahmen an.
(tok)
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