Mobile City Walk in Köln

Am Samstag, 12. Juni ist es soweit: In zahlreichen deutschen Städten startet der ‚Mobile City Walk’, ein Community-Event für Handy-Besitzer, die gern fotografieren. Beim Mobile City Walk geht man auf einer vorher festgelegten Route und fotografiert mit seinem Handy/Smartphone alles zum Thema mobiles Leben in der Stadt. Die Gruppe muss dabei nicht zusammen bleiben und am Ende der Route treffen sich alle und können sich über den Walk austauschen.

Die Fotos können direkt von unterwegs vom Handy aus auf Flickr oder Facebook hochgeladen werden. Dazu gibt es einen speziellen Flickr-Link zur jeweiligen Stadt und tritt entsprechender Gruppe bei. Die Erstellung eines Flickr-Accounts ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.

Auch in Köln gibt es einen Mobile City Walk, der ab 10:00 Uhr vom Treffpunkt Wallrafplatz zur Frankenwerft am Rhein, zum Gaffelhaus auf dem Alter Markt, weiter in Richtung Leystapelwerft und Schokoladenmuseum, über Glockengasse und Ehrenstrasse zum Rudolfplatz.

Anmelden für den Kölner Walk kann man sich unter www.flickr.com/groups/mobilecitywalkkoeln/.

Initator des Mobile City Walk ist Addison-Wesley, der zusammen mit einigen Partnern, u.a. DOCMA, Kodak, Hotwire PR, Shortcut-to-Brilliant.com, Video2Brain, Hilf-dir-selbst.ch zum diesem Social-Foto-Event einlädt. Das Event an sich dauert ca. 2 Stunden, anschliessend treffen sich alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein, was sich hervorragend zum Austausch über die gemachten Fotos und zum besseren kennenlernen eignet.

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Die amerikanische Nacht

Als amerikanische Nacht wird eine Filmtechnik bezeichnet, bei der eine Tageslichtaufnahme durch Unterbelichtung und Blaufilter zu einer Nachtaufnahme ‚umgestrickt’ wird. Diese Technik können Sie auch leicht in Photoshop anwenden:

Öffnen Sie zuerst ein beliebiges Foto und legen Sie über das Symbol Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen eine Gradationskurve an. Fassen Sie die Kurven in der Mitte und dunkeln Sie das gesamte Bild ab.

nacht1 Bei Bedarf fügen Sie dieser Einstellungsebene noch über das Symbol Ebenenmaske hinzufügen eine weiße Maske hinzu, auf der Sie mit einen schwarzen Pinsel und etwa 30 Prozent Deckkraft die Bildbereiche übermalen, die nicht ganz so stark abgedunkelt werden sollen.

Wechseln Sie wieder auf die Hintergrundebene. Nehmen Sie das Schnellauswahlwerkzeug und wählen den Himmel aus. Legen Sie eine neue Ebene an und füllen Sie auf dieser Ebene die Auswahl mit einem dunklen Blau. Stellen Sie den Modus dieser Ebene auf Abdunkeln und justieren Sie die Deckkraft, bis der Nachthimmel passend erscheint. In unserem Beispiel sind es 54 Prozent.

Noch ist das Haus etwas zu hell. Um hier das Licht etwas zu dämpfen, legen Sie eine weitere neue Ebene an und malen Sie mit einem schwarzen Pinsel und etwa 30 Prozent Deckkraft über die Fassade. Stellen Sie die Füllmethode der Ebene auf Ineinanderkopieren und regeln Sie die Deckkraft auf etwa 30 Prozent,

Um einzelne Lichter hervorzuheben, malen Sie nun auf einer weiteren neuen Ebene mit einem weißen Pinsel bei ca. 60 Prozent Deckkraft über die Lichter, die Sie anheben möchten. Auch hier stellen Sie die Füllmethode der Ebene auf Ineinanderkopieren und justieren die Deckkraft auf gut 30 Prozent.

nacht2  Zum Abschluss legen Sie wieder eine neue Ebene an, schieben sie in der Ebenenpalette ganz nach oben und füllen sie mit einem dunklen Violett-Ton. Die Füllmethode setzen Sie auf Ineinanderkopieren. Die Deckkraft der Ebene ziehen Sie so weit nach unten, bis Ihre Nachtaufnahme stimmig wirkt.

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FotoTV beim World Press Photo Award

FotoTV war beim World Press Photo Award in Amsterdam und hat eine Sendung dazu produziert. In dem Beitrag gibt es persönliche Worte der Gewinner und Hintergrundinfos zu diesem Award, der als der weltweit bedeutenste in der Fotografie bzw. im Fotojournalismus gilt.

Unter anderem in der Sendung:

  • Pietro Masturzo, Gewinner des “World Press Photo of the Year” spricht über sein Gewinnerbild und wie es entstanden ist
  • Ayperi Ecer, Vizepräsidentin von Reuters und Präsidentin der WPPA Jury berichtet von dem verantwortungsvollen Tätigkeit in der Jury
  • Volker Lensch, Leiter Bildredaktion des Stern erzählt von den Herausforderungen der Jury beim Auswählen der Bilder aus zig-tausenden Einsendungen
  • Joe Petersburger, Gewinner “1st prize singles” (Nature) gibt Einblicke in seine Arbeit und Tricks bei der Aufnahme seines Gewinner-Bildes
  • Michiel Munneke, Direktor von World Press Photo erzählt über die Geschichte des WPPA und wie es jetzt weitergeht

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Photoshop CS5 mit neuen Features

Photoshop CS5 bietet einige wirklich eindrucksvolle Neuerungen. Neben dutzenden von kleinen Änderungen, viele davon auf Wunsch der Anwender, gibt es auch einige sehr auffällige Veränderungen.

Eine der wirklich tollen Verbesserungen ist die Möglichkeit, Ränder in Masken  deutlich genauer definieren zu können. Gerade beim Maskieren von Haaren ist die CS5 nun um Welten besser geworden. Auch Farbreste, die beim Freistellen gern als Schimmer zurückbleiben, können mit einem Schalter leicht entfernt werden.

Mit ‚Content Aware Fill’ können nun Teile aus einem Bild ausgeschnitten werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Photoshop CS5 berechnet das Aussehen des Hintergrundes und schafft es, selbst bei komplexeren Strukturen die Auswahlen spurlos verschwinden zu lassen. Dazu muss man nicht mehr tun, als das Kontrollkästchen ‚Content Aware’ in Funktion wie dem Bereichsreparatur-Pinsel oder der Füllen-Option auszuwählen.

Der neue Misch-Pinsel erlaubt es, Farben realistisch zu mischen und, ganz ähnlich wie in der Malerei, fließend ineinander übergehen zu lassen. So lassen sich Fotos mit wenigen Pinselstrichen in hausgemachte Gemälde verwandeln.

Repousse ist ein neues 3D-Werkzeug, mit dem sich Texte und Bilder schnell in 3D-Objekte umwandeln, verformen und mit neuen ‚Materialien’ versehen lassen.

Ebenfalls zur Bildmanipulation dient ‚Puppet Warp’, ein Tool, mit dem sich Bildelemente entlang frei definierbarer Achsen und Drehpunkte verbiegen und neu ausrichten lassen. Auch Camera Raw wurde in der Version 6 deutlich überarbeitet und bietet nun eine bessere Rauschentfernung und einige Zusatzmöglichkeiten, wie etwa das Hinzufügen von Korn.

Ein englischsprachiges Video mit einer Vorstellung der Neuerungen gibt es hier:

http://tv.adobe.com/go/4967/

Content Aware Fill

Eines der auffälligsten neuen Features in Photoshop CS5 ist das so genannte „Content Aware Fill“, das in den Reparaturpinsel integriert wurde.

Alter Bereichsreparatur-Pinsel in der CS4

Alter Bereichsreparatur-Pinsel in der CS4

Hat man bisher versucht, Details aus einem Foto zu entfernen, ließ es sich kaum vermeiden, das Flecken und Störungen zurückblieben, die nur in mühsamer Feinarbeit mit verschiedenen Werkzeugen entfernt werden konnten. In unserem Beispiel haben wir versucht, ein Kabel mit dem Bereichsreparatur-Pinsel in Photoshop CS4 zu entfernen.

der neue 'Healing Brush' in Photoshop CS5

Der neue 'Healing Brush' in Photoshop CS5

Dazu wählen Sie in der Werkzeugpalette den Bereichsreparatur-Pinsel aus und aktivieren in der Optionsleiste des Werkzeugs das Kontrollkästchen Content-Aware. Nun fahren Sie einfach mit dem Pinsel über die Störung, die dann wie von Geisterhand verschwindet.

Der Unterschied ist schon sehr deutlich und vermittelt einen Eindruck, wieviel Detailverbesserungen bei Photoshop CS5 ‚unter der Haube’ stattgefunden haben.

HDR in CS5

Photoshop CS5 wurde im Bereich HDR, also dem Erstellen von Bildern mit erhöhtem Dynamikumfang, deutlich verbessert. Mit der neuen Option Merge to HDR Pro können Fotos mit unterschiedlichen Belichtungswerten direkt aus der Bridge und deutlich präziser zu HDR-Aufnahmen zusammengefügt werden.
Das HDR-Dialogfenster bietet eine ganze Reihe von Voreinstellungen, mit denen man festlegen kann, ob das HDR-Bild beispielsweise eher surrealistisch oder photorealistisch wirken soll. Dazu können mit einem speziellen Schalter auch ‚Geisterbilder’ entfernt werden, die durch leichte Verschiebungen zwischen den einzelnen Aufnahmen leicht auftreten können.
Die Ergebnisse sind verblüffend, zumal man nun auch mit HDR Toning einzelne Aufnahmen HDR-artig bearbeiten kann und sehr gut Bilddetails herausarbeiten kann.

Ein eindrucksvolles (englischsprachiges) Video zu den HDR-Funktionen gibt es hier:

http://tv.adobe.com/go/4976/

Objektivkorrektur mit Profilen

Wer bisher mit der Objektivkorrektur in Photoshop CS3 oder CS4 gearbeitet hat, weiß, dass die Korrektur einer Objektivverzerrung, etwa einer tonnenförmigen Wölbung eines Weitwinkels, ein recht mühsamer Vorgang ist, der viel Augenmaß erfordert.

In Photshop CS5 wurde nun die Objektivkorrektur komplett renoviert und ist jetzt in der Lage, das verwendete Objektiv anhand der EXIF-Daten zu erkennen und die Verzerrung komplett automatisch auszugleichen. Dazu greift Photoshop auf eine Liste mit vordefinierten Objektiven zurück, die bereits die typischen Korrekturwerte für das jeweilige Objektiv enthält. Darüber hinaus kann der Anwender auch eigene Objektiv-Einstellungen festlegen und speichern und so auch für nicht in der Liste enthaltene Objektive ein Profil anlegen.

Mit der Objektivkorrektur reicht es nun, den Filter aufzurufen – das Bild wird sofort in der korrigierten Form angezeigt und kann nun noch bei Bedarf mit den bekannten Reglern weiter korrigiert werden.

Ein englischsprachiges Video dazu gibt es hier:

http://tv.adobe.com/go/4983/

(tok)

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