Licht und Belichtung in der Fotografie

Licht – das wichtigste Handwerkszeug für Fotografen überhaupt. Belichtungsprogramme und technische Finessen wie der automatische Kontrastausgleich bei Digitalkameras können dem Fotografen allenfalls die Arbeit erleichtern, richtig gut werden Fotos aber erst durch den bewussten und gesteuerten Umgang mit dem Licht. Ohne vom Anwender manuell nachkorrigiert zu werden, verkauft sich auch die modernste Digitalkamera häufig unter Wert.

Digitalkameras haben jedoch einen entscheidenden Vorteil: Kein anderes fotografisches Medium ermöglicht so schnelles und effektives Lernen, wenn es um den Umgang mit Licht geht. Denn das Bildergebnis lässt sich unmittelbar nach der Aufnahme am Kameramonitor kontrollieren; das Histogramm informiert über die Tonwertverteilung. Falsch belichtete Aufnahmen lassen sich sofort wiederholen – ein großer Vorteil, vor allem in komplexen Mischlichtsituationen.

Nutzen lassen sich diese technischen Möglichkeiten am besten mit fundiertem Hintergrundwissen.

Ein „Fast-schon-Klassiker“ der Fotolektüre wurde nun neu aufgelegt und überarbeitet: “Licht und Belichtung” beschreibt systematisch, was Licht ist, wie es sich definieren und klassifizieren lässt.

Der Leser erfährt beispielsweise, wie verschieden Licht von Auge, Film, Bildsensor und Messgerät erfasst wird, welche Unterschiede zwischen digitalen und analogen Kameras bei der Belichtung eine Rolle spielen, wie er vorhandenes Licht optimal nutzen kann, wie er im Fotostudio mit einfachen Mitteln die Beleuchtung kontrollieren kann oder wie er Helligkeit, Farbe und Kontrast am Rechner optimieren kann.

Reinhard Merz / Karl Stechl: Licht und Belichtung in der Fotografie; 2., aktualisierte und erweiterte Auflage; Februar 2009; 200 Seiten; ISBN 978-3-89864-592-8; 32 Euro

(tok)

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